WestKarpaten
Willkommen in den Westkarpaten ("Muntii Apuseni" / Transsilvanien / Rumänien)!
- für alle Freunde, Bekannte, Besucher, Gäste und Freunde der Natur - die uns hier am Arieș-Fluß privat besuchen -
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   Ro-Humor


   Handwerker lassen sich gerne zwanzig Mal auffordern, denn dazwischen liegen ihre wichtigen Prioritäten und mindestens fünf Feiertage. Es gibt kalendaristische Feiertage und selbstgewählte Feiertage, so hält sich das Jahr die Waage.

   Die Fensterrahmen werden nach Augenmaß eingesetzt, dazu braucht man keine Wasserwage.

   Und je mehr Heilige und Feiertage im Jahr, wird es umso lebenswerter.

   Die gebräuchlichsten Werkzeuge am Lande sind: Hammer, Beißzange, Nägel und Draht.

   Teppiche waschen, Brennholz spalten und Autos reparieren geht auf der Fahrspur - man hat ja keinen Asphalt im Hof -

   Zum Anschieben vom Auto reichen auch die Nachbarn aus und sobald der Motor läuft, muß man ihn nur auf hohen Drehzahlen halten.

   Eine verbogene Spurstange kann man an einem Felsen grob und mit dem Hammer fein ausrichten.

   Im Winter besteht der Abschleppdienst praktischerweise aus vor den Wagen gespannten Pferden.

   Der Handwerker sagte, daß die Fenster nun drin seien, es fehle nur noch das Glas (das man nachher noch einen weiteren, zusätzlichen Arbeitsgang hat, um den Rahmen mit Pinienöl einzuprägen, versteht sich ganz von selbst).

   Wenn man ein Handtuch aufhängen will, braucht man keine Bohrmaschine, Meter, Haken und Dübel, man haut einfach einen Nagel mit dem Hammer in die Wand.

   Das Handtuch braucht auch kein Schlupfel zum aufhängen, der einfachheitshalber macht man macht einfach ein Loch rein.

   Die erste Frage vom Installateur ist immer: "Hast du einen Schnaps im Haus?"

   Ein Blaubeerenlikör hat immer Vorrang vor Wetter, Wolken, Sonne und Wind, sowie des nächsten Arbeitsganges.

   Warum soll man sich die Mühe machen, den Nachbarn vom nächsten Berg zu besuchen, wenn man ihn doch sowieso am Sonntag in der Dorfkneipe trifft?

   Wenn man kein Geld aber Durst hat, geht man einfach sieben Bekannte besuchen und kriegt sieben Gratis-Schnäpse serviert - gute Nacht - . Der Vorteil ist, man braucht dabei keinen Bankautomaten, kein Auto, und auch keine Uhr.

   Wer Hunger hat, braucht nicht erst nach Hause zu gehen, am Tisch vom nächsten Bekannten verlangt er nach Essen.

   Wozu braucht man ein Taxi, wenn man Busse als Anhalter stoppt und auch nach Belieben aussteigt? Sie eignen sich auch hervorragend fur Baumaterialientransporte und man kann dabei außerdem noch mit dem Fahrer Witze erzählen.

   Wenn der Busfahrer im Restaurant einen Kaffe trinken will, fragt er erst die Fahrgäste wer noch mitkommt, die anderen schließt er dann solange im Bus ein.

   Klappernde Stoßdämpfer, gesprungene Windschutzscheiben, laufende TV Reklame und Handygespräche, können mit einem Bier neutralisiert werden "man reist relaxter" Zeitungen, Zeitschriften oder eine Walkman braucht man nicht.



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