WestKarpaten
Willkommen in den Westkarpaten ("Muntii Apuseni" / Transsilvanien / Rumänien)!
- für alle Freunde, Bekannte, Besucher, Gäste und Freunde der Natur - die uns hier am Arieș-Fluß privat besuchen -
 Aktuell aktiver Knopf: Ein Jahr Arieșeni - Aktivitäten  


Ein Jahr Arieșeni (spr. Arieschän)


Aktivitäten

Ganzjährig

- zu allen Jahreszeiten wird Holz verarbeitet (überwiegend Fichte), zu:
Balken, Pfosten, Bretter, Latten, Schindeln, Holzleitern, Bottichen, Stiele für Schaufeln, Hacken und Rechen. Manche Pferdefuhrwerke sind damit bis zu 5 Wochen im Land unterwegs, bis alle Waren verkauft sind
- ferner Holzschnitzereien, Handarbeiten wie Alphörner, Flöten, Holzlöffel u.s.w., diese werden auf den Märkten verkauft, von denen es zwei Arten gibt, die Sonntagsmärkte, sowie die selteneren und noch größeren Viehmärkte
- ebenso ganzjährig werden Schweine geschlachtet, Wurst und Schinken geräuchert, sowie aus den Knochen Seife gekocht
- es werden auch Hufeisen handgeschmiedet
- auch eine dreihundert Jahre alte Wassermühle ist voll im Einsatz.

Wöchentlich

- am Samstag wird Brot gebacken, jeder Hof hat seinen eigenen Backofen

Täglich

- Hofviehwirtschaft, Kühe, Pferde, Schweine, Hühner versorgen.

Im Frühling

- Stallausmistung, Bodendüngen durch Mistverteilen
- Kartoffeln pflanzen und eventuell einige Kürbisse (etwas anderes wächst hier nicht)
- Zäune reparieren
- Brennholz für den nächsten Winter ankarren, sägen, spalten, stapeln
- Tannensirup aus den Blüten der neuen Fichtenzweige herstellen.

Im Sommer

- um den 20.06. werden die Kühe auf die Hochweide gebracht, wo sie zwei Monate lang bleiben, abwechselnd behütet von älteren Dorfbewohnern (da wird dann auch eimerweise frischer Kuhkäse hergestellt)
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- das Gleiche passiert mit den Pferden, die sich in den Hochlagen als große Herde (einige Hundert) unbeaufsichtigt und frei bewegen, um zu grasen. Damit schont man die hauseigenen Weideflächen, um dann davon die Heuernte einzubringen, denn die Vorräte müssen über die sieben Wintermonate für das Futter ausreichen, also wird dann das Gras gemäht, zu Heuschobern angehäuft, die dann per Pferdewagen heimtransportiert werden, Kartoffeln und Kürbisse geerntet, Almabtrieb. Da sind auch manche Wandermäher unterwegs, um sich tageweise zu verdingen
- dann kommt die Beerenzeit, Blaubeeren, Walderdbeeren, Himbeeren, Preiselbeeren, die eimerweise gesammelt werden und auch von Sammelstellen angekauft werden, sodann entweder mit Zucker gegessen werden, als Marmelade eingemacht werden, oder zu Likören verarbeitet werden. Hauptsächlicher Likör ist die "Afinata", der Blaubeerenlikör natürlich gibt es aber auch die "Fragata" den Erdbeerenlikör, die "Zmeurata" den Himbeerenlikör und die "Merisorata" den Preiselbeerenlikör.

Im Herbst

- nach den Regenfällen schießen mehrere Arten Pilze aus dem Boden, von denen die Steinpilze die überwiegenden sind, diese werden auch von Sammelstellen angekauft und ins Ausland verkauft
- der letzte große Markt ist der Weißkohlmarkt Anfang November, um Sauerkraut einzulegen
- nach der Pflaumenernte wird Schnaps gebrannt, die "Tsuica de prune", danach kommt die lange Winterpause, die meist zu Ostern endet, wonach wieder die größeren Viehmärkte beginnen.
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Im Winter

- Handarbeiten, wie Holzschnitzereien, Webereien, Nähereien, Stickereien oder Strickereien, Reparatur der landwirtschaftlichen Geräte
- oft verwendetes Verkehrsmittel ist der Pferdeschlitten.


Essen

- das gebräuchlichste Gericht zu den Feiertagen wird "Balmosch" genannt, ein Maisbrei mit ungeheuer viel saurer Sahne und Gulasch
- zu Ostern ist hier weniger das Osterlamm gebräuchlich, sondern der Kälbchenbraten
- oft werden Pfannkuchen auf heißem Stein gebacken
- das rumänische Nationalgericht bleiben die "Mici", feine, gegrillte Hackfleischwürstchen
- es gibt zwei vorherrschende Suppen, die "Ciorba de burta" (Schweinebauchsuppe) und die "Ciorba taraneasca" (deftige Gemüsesuppe, nach bäuerlicher Art).

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