WestKarpaten
Willkommen in den Westkarpaten ("Muntii Apuseni" / Transsilvanien / Rumänien)!
- für alle Freunde, Bekannte, Besucher, Gäste und Freunde der Natur - die uns hier am Arieș-Fluß privat besuchen -
 Aktuell aktiver Knopf: Ein Jahr Arieșeni - Das Wetter  


Ein Jahr Arieșeni (spr. Arieschän)


Das Wetter

- zunächst muß man feststellen, daß, aufgrund von unseren 830 m Höhe, sich wegen des siebenmonatigen Winters, die Monate scheinbar um einen Monat nach Hinten verschieben (Ende September wird schon empfunden als Ende Oktober). Das bedeutet, daß schon Ende Juli so wie Ende August wirkt, was viele nicht bedenken

- daraus ergibt sich die optimale Urlaubszeit von Anfang Mai bis Ende Juli. Im Mai grünt und blüht es, die Tage wachsen, Ende Juli geht die Sommerglut vorbei (die oft 35 Grad im Schatten betragen kann, Ausnahmen sind der Altweibersommer / Indianersommer in den letzten 10 Septembertagen, danach kommen die Herbstregenfälle und noch einige schöne Tage im goldenen Oktober (die aber schon mit Bodenfrost beginnen) und es gibt auch schöne, warme Tage im November

- danach stellt man fest, daß sich immer pünktlich zum Monatsende, eine Wetterumstellung einstellt, die Aussicht auf den nächsten Monat ankündigt

Januar
- 01.01.: pünktlich zum Monatswechsel, Wetteränderung, Temperaturanstieg um 4 Grad (für einen Nachmittag)
- die glucksende Melodie des Wassers unter dem Eis macht kein Komponist nach. Nach den heiligen drei Königen ist die Tageshelligkeit schon um eine Stunde gestiegen
- machtvolles Ende der betonten Dunkelheit -
- wegen des Eises hört man den Fluss nicht mehr, er rauscht darunter - ein besonderes Gefühl der Ruhe und der Abgeschiedenheit gegenüber der Welt -
- Wärmeeinbruch - es knacken die brechenden Eisschollen, bei weiteren 4 Grad Temperaturerhöhung
- Tauwetter und Glatteis
- der Fluss bricht auf - erste Knospen
- längere Zeit Kälteperioden unter minus 10 Grad und viele kleine bunte Singvögel
- Eiskristalle auf Bäumen und Sträuchern
- bizarre, terrassenförmige Eisformationen im Bachbett, tolle bläulich-grüne Eisfarbe, der Fluss ist teilweise zugefroren, die Wasseramsel ist am Tauchen
- die Sonne steigt ..
- stürmische Wolken bringen stürmischen Regen, der Schnee wird matschig, dann eine Woche klirrender Kälte.

Februar
- 01.02.: ganz im üblichen Sinne, Anzeige des darauffolgenden Monats: Die Temperatur steigt um 4 Grad
- Schneewarnung, der Schneesturm dauert schon 4 Tage
- die Sonne steigt, aber man sieht sie oft nicht, Schneeregen, Wintermüdigkeit, Trägheit - die Pfützenzeit setzt ein - Tauwetter - deutliche Wärme - die Weidenbüsche tragen erste Knospen - eigentlich der erste Frühlingsgruß!

März
- Hurrikan - Hochwasseralarm - Schneeschauer - 14 Tage keine Sonne -
- der Schneeregen geht in Regen über - 1 m Neuschnee - Nebel - Frost - Schneeschauer - Graupelschauer -
- zum Monatsende wie gewöhnlich Wetterwechsel - 2 Tage Sonnenpower, Gänseblümchen - erste Schmetterlinge - Vogelgezwitscher
- der Temperaturanstieg von 10 Grad bereitet Schlafprobleme
- Bäumchen pflanzen

April
- Dauernieselregen - der Fluss gibt Vollgas - die Sonne läßt sich ahnen
- Winterende - die Luft und die Farbe der Palmkätzchenbüsche belegen es, sie wechseln von Weiss ins Gelb, trotzdem - der Schnee kann bis Ende April bleiben -
- der Kuckuck ruft
- die gepflanzten Bäumchen beginnen zu blühen
- das Maiwetter drängt durch - die Vogelstimmen nehmen urwaldmäßige Ausmaße an - Helligkeit ok - unser Hund sucht den Schatten -
- der Reihenfolge nach blühen Kirsche - Apfel - Pflaume - Birne - Himbeere

Mai
- während sich die Zeit in den Wintermonaten scheinbar endlos zieht, rennt sie nach der Zeitumstellung grauenhaft schnell davon - führerlos rennt der Sommer in Richtung des nächsten Winters, als graute es ihm, ihn doch leider nur gerade eben erst erfolgreich verlassen haben zu können!
- im Mai winkt der Sommer dem Winter noch nach
- im August hält er gerade noch so Stand - vor dem Winter
- die ganze Welt gibt sich wie in Ordnung und nach den Eisheiligen gibt es Grill(enzirp)feste
- Wärmegewitter
- der Mai ist ein Monat der Wahrheit, es offenbart sich alles was blüht und was lebt, und auch das, was nicht mehr lebt, offenbart sich als vertrocknet
- erst gegen Ende Mai wird es so richtig sommerlich warm
- nach Christi Himmelfahrt ist der Kuckuck schon weitergezogen
- der Mäusebussard zieht seine Kreise
- Raben tauchen auf
- 30 Grad im Schatten - der Flusspegel sinkt - die Badesaison wird eröffnet!

Juni
- Dürreperiode -
- endlich der langersehnte, warme, milde Sommerregen!
- die bunten Eichelhäher sind schon fast unsere Hausvögel
- die Fichten schmücken sich mit ihrem schönsten Kleid in zartem Hellgrün
- die Blumen und Sträucher wetteifern an Höhe mit den Bäumchen - Lichtstreit
- die Natur lebt uns ihre Harmonie vor!
- der Juni ist ein elektrischer und magnetischer Monat: Kontakte, Konditionen, Korrespondenz, Standpunkte, Entladungen, Aussichten
- die ersten Pfifferlinge tauchen auf
- die Waldbeeren sind reif
- wolkenbruchartige Regenfälle
- die zweite große Glutwelle des Sommers - Südfrankreichfeeling!

Juli
- die zweite Jahreshälfte ist zwar eingeläutet, aber, wie schon gesagt, wir haben Anfang Juli gebirgsmäßiges Wetter, gefühlt wie von Anfang August
- zeitweise Auffrischen des Wetters
- Sonnenglut, Sonnenbrand.

August
- auch bei bestem Wetter, sind die Tage schon merklich kürzer -
- Schwüle, Dürre - erste Blätterverfärbungen - die Farbe Gelb taucht auf, Vorbote vom Indian Summer, der fünften Jahreszeit
- einige der bunten Blumen sind schon verwelkt
- Hitzewarnung: 3 Tage 39 Grad im Schatten, dann Glutübergang in Schönwetter!
- Brombeerenzeit.

September
- Reif, Hochnebel, schöne Tage, aber die Sonne kommt erst ab 10:00 Uhr morgens hinter dem Berg hervor und um 20:00 Uhr ist es schon dunkel
- Temperaturrückgang
- Nachtfrost

Oktober
- der Indianersommer kann vom 20.ten September bis zum 03.ten Oktober dauern
- Morgenfrost
- am letzten Oktobersonntag ist Zeitumstellung, die Tageshelligkeit wird dadurch abends um eine Stunde verkürzt, sie reicht jetzt nur noch bis etwa 18:00 Uhr.

November
- die Zugvögel ziehen gen Süden
- obwohl mittags um die 17 Grad sind, treten nachmittags Nebelschwaden im Flussbett auf, der Nebel erzeugt eine mystische Atmosphäre
- trotzdem anhaltendes Wärmewetter tagsüber bis 16 Grad wenn aufgeklart, dann jedoch nachts bis weit unter Null Grad
- gegen Monatsende der erste Schnee, Glatteis, Schneeverwehungen, umgestürzte Bäume
- Schneegestöber, um 17:30 Uhr ist es draußen dunkel.

Dezember
- der stürmische Übergang mit Schnee hat sich vollzogen, der Winter hat Einzug gehalten, das Wetter klart auf und ist stabil. Strahlendes Licht reflektiert sich im Schnee!
-Tauwetter
- klirrende Kälte, es wintert sich immer mehr ein
- Schneegestöber, minutenlang Sonne, es bildet sich Eis am Grunde des Flussbettes und um die daraus herausragenden Felsen bilden sich wunderschöne Eisinseln
- danach friert der Fluss langsam zu und die äußere Dunkelheit gewinnt die Oberhand
- Kachelofenwetterzeit -

westkarpaten westkarpaten westkarpaten westkarpaten westkarpaten westkarpaten westkarpaten westkarpaten westkarpaten westkarpaten westkarpaten westkarpaten westkarpaten westkarpaten westkarpaten

 © 2010 - 2017 westkarpaten.ro 
  Integrator: GMI