WestKarpaten
Willkommen in den Westkarpaten ("Muntii Apuseni" / Transsilvanien / Rumänien)!
- für alle Freunde, Bekannte, Besucher, Gäste und Freunde der Natur - die uns hier am Arieș-Fluß privat besuchen -
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   Der dreifache Friede

   Der erste Friede, der wichtigste, ist jener, der in die Seelen der Menschen einzieht, wenn sie ihre Verwandschaft, ihr Einssein mit dem Weltall und allen seinen Mächten gewahren und inne werden, daß im Mittelpunkt des Weltalls der Große Geist wohnt und diese Mitte tatsächlich überall ist; sie ist in jedem von uns. Dies ist der wirkliche, innere Friede, und die anderen sind lediglich Spiegelungen von ihm.

   Der zweite Friede ist der, welcher zwischen Einzelnen geschlossen wird, und der dritte ist der zwischen Völkern. Doch vor allem sollt ihr verstehen, daß nie Friede zwischen Völkern bestehen kann, bevor nicht der wahre Friede vorhanden ist, der, wie schon gesagt, innerhalb der Menschenseelen wohnt.

WestKarpaten
   Zwei Wölfe

   Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten.
   Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: "Weißt du, wie ich mich manchmal fühle? Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend."
   "Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?" fragte der Junge.
   "Der Wolf, den ich füttere." antwortete der Alte.

   Die zwei Arten von Geist

   Der rote Mann unterschied zwei Teile des Geistes: den reinen Geist und den irdisch gebundenen.
Der erste befaßt sich nur mit dem Wesen der Dinge, und ihn versuchte der Indianer zu stärken durch ein ganz geistiges Beten, bei dem der Körper durch Fasten und Entbehrungen gebändigt ward. Diese Art von Gebeten zielte nicht auf Gunst oder Hilfe.

   Alle selbstsüchtigen Wünsche, wie Erfolg auf der Jagd oder im Kampf, Erlösung von Krankheit oder Schonung des Lebens geliebter Menschen, wurden dem niederen, dem irdisch gebundenen Geist zugewiesen, und alle Glaubensbräuche, Beschwörungen oder Betgesänge, die dazu dienen sollten einen Vorteil zu erlangen oder eine Gefahr abzuwenden, galten als Äußerungen des irdischen Ichs

   .. Im Leben des Indianers gab es nur eine unvermeidliche Pflicht: die Pflicht zum Gebet, die tägliche Anerkennung des Unsichtbaren und Ewigen.


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